Anklage gegen Julius Bär abgewiesen
07.02.2019

Julius Bär hat eine Vereinbarung (Deferred Prosecution Agreement, DPA) mit dem US-Justizministerium (Department of Justice) abgeschlossen, mit welcher die Verantwortung im Zusammenhang mit den Altlasten aus dem grenzüberschreitenden Geschäft mit US-Kunden geklärt wurde. Da die Schweizer Bank ihren Verpflichtungen aus dem DPA nachgekommen ist, hat die US-Staatsanwaltschaft für den Südbezirk von New York einen Antrag auf Abweisung der Anklage eingereicht.

Wie die Bank nun selbst mitteilte, habe das zuständige US-Bundesgericht in New York einem Antrag des Justizministeriums vom 4. Februar 2019 zugestimmt und die Anklagepunkte gegen die Bank formell abgewiesen. Damit wurde das DPA beendet. Dieser wichtige Schritt sei ein Beleg dafür, dass Julius Bär konstruktiv mit den zuständigen Behörden zusammenarbeitet habe und die regulatorischen Pflichten und Vorgaben erfülle, sagte Bernhard Hodler, CEO der Julius Bär Gruppe AG in Zürich. (kra)  

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