BaFin setzt Geldbußen gegen Wirecard fest
23.09.2019

Die BaFin hat am 15. April 2019 Geldbußen in Höhe von rund 1,5 Mio. Euro gegen die Wirecard AG festgesetzt. Das Zahlungsdienstleistungsunternehmen hatte der Öffentlichkeit den Halbjahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2018 teilweise nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt, teilte die BaFin am Montag mit. Zudem hätte das Unternehmen die Bekanntmachung darüber, ab welchem Zeitpunkt und unter welcher Internetadresse der Halbjahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2018 zusätzlich zu seiner Verfügbarkeit im Unternehmensregister öffentlich zugänglich sei, nicht rechtzeitig veröffentlicht. Der Bußgeldbescheid sei rechtskräftig, hieß es.

Wie die Aufsicht weiter mitteilte, lagen der Sanktion Verstöße gegen § 115 Absatz 1 Satz 1 in Verbindung mit § 117 Nummer 2 in Verbindung mit § 115 Absatz 2 Nr. 3 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) sowie gegen § 130 Absatz 1 Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) in Verbindung mit § 115 Absatz 1 Satz 2 WpHG zugrunde. (ud)

Bildquelle: istock.com/Maren Wischnewski 


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