Barclays zahlt 97 Mio. Dollar

Barclays zahlt 97 Mio. Dollar
11.05.2017

Die britische Bank Barclays legt einen Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC um Gebühren ihres ehemaligen Vermögensverwaltungsgeschäfts bei. Laut SEC erklärte sich Barclays in London zur Zahlung von 97 Mio. US-$ bereit, ohne ein Fehlverhalten einzuräumen oder zu bestreiten. Ein Sprecher der Bank lehnte eine Stellungnahme ab.

Die inzwischen verkaufte Barclays-Sparte soll zwischen 2010 und 2015 bei Tausenden Kunden Gebühren für Dienstleistungen abgerechnet haben, die nie erbracht worden seien. 93,5 Mio. US-$ der Gesamtsumme zahlt die Bank in einen Fonds ein, der Geld an geschädigte Kunden zurückerstattet. Zudem wird Barclays einige Kunden direkt entschädigen. (DJN)



Artikelbild: iStockphoto


[zurück]