Datenschutz: Deutsche Bank sagt nichts über Trump

Datenschutz: Deutsche Bank sagt nichts über Trump
30.06.2017

Die Deutsche Bank lehnt die Weitergabe von Details über ihre Geschäftsbeziehungen mit US-Präsident Donald Trump weiterhin ab. Ihre Anwälte begründen dies mit dem Datenschutz, geht aus einem Schreiben hervor, in das das Wall Street Journal Einblick hatte. Bereits Anfang Juni hatte die Bank gegenüber Abgeordneten der Demokraten im US-Kongress entsprechend argumentiert. Eine Sprecherin der Deutschen Bank wollte sich zu dem Brief nicht äußern.

Mehrere US-Abgeordnete hatten Deutsche-Bank-CEO John Cryan im Mai aufgefordert, Informationen im Zusammenhang mit internen Untersuchungen von Trump-Konten und möglicher Verbindungen zwischen diesen Konten und Russland weiterzugeben. Der amerikanische Präsident steht wegen möglicher illegaler Kontakte seines Wahlkampfteams nach Moskau unter Druck. Russland wird vorgeworfen, den US-Wahlkampf mit Hackerangriffen zugunsten des späteren Wahlsiegers zu beeinflussen versucht zu haben. Die Regierung in Moskau weist diese Anschuldigungen zurück. Trump selbst hat mehrfach jegliche Verbindungen zwischen seinem Wahlkampf und Russland zurückgewiesen. (DJN)

 

 

Bildquelle:  ©nzphotonz / iStockphoto


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