Deutsche Bank darf Trump-Dokumente weitergeben
23.05.2019

US-Präsident Donald Trump hat in der Auseinandersetzung über die Offenlegung seiner Finanzunterlagen eine weitere Niederlage erlitten. Medienberichten zufolge wies ein Richter eine Klage Trumps zurück. Der US-Präsident hatte mit dem Antrag der Deutschen Bank die Herausgabe von Akten verbieten wollen. Die Dokumente könnten Aufschluss über die finanzielle Situation des Trump-Imperiums geben. Wie es weiter hieß, sollen die Unterlagen unter anderem zur Aufklärung der Russland-Affäre dienen.

Bei den Geschäften der Trump-Firmen spielt die Deutsche offenbar eine wichtige Rolle. Das Institut hatte Trump vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite gewährt und steht deshalb im Zentrum der Ermittlungen. Viele andere Geldhäuser hatten dem früheren Immobilienunternehmer kein Geld mehr geliehen. Laut einem Dokument aus dem Jahr 2018 schuldet Trump der Deutschen Bank Trust Company Americas mindestens 130 Mio. Dollar im Zusammenhang mit Immobilienprojekten. (ud)

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