Durchblick bei den Änderungen im GWG
21.09.2017

Am 26. Juni 2017 ist die Neufassung des Geldwäschegesetzes in Kraft getreten. Damit wird mehr Gewicht auf die Bedeutung eines risikobasierten Ansatzes im Rahmen von Due-Diligence-Maßnahmen gelegt. Gesetzlich verpflichtete Unternehmen müssen jede ihrer Geschäftsbeziehungen und Transaktionen jeweils einzeln auf die Risiken hinsichtlich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung prüfen und im Rahmen eines wirksamen Risikomanagements entsprechende Sicherungsmaßnahmen ergreifen. Im Rahmen der Gesamtbewertung der Risiken wird dann entschieden, ob vereinfachte oder verstärkte Sorgfaltspflichten gegenüber einem Kunden angewendet werden müssen. In die Auswahl gehen u. a. geografische Risiken im Hinblick auf die beteiligten Staaten ein, aber auch spezielle Risiken, die sich aus dem jeweiligen Produkt, der Dienstleistung oder dem Vertriebskanal ergeben. Außerdem wird beispielsweise bei politisch exponierten Personen (PEP) von vornherein ein höheres Risiko angenommen, ebenso bei Kunden aus Drittstaaten, die nach Definition der EU ein hohes Risiko darstellen.
Einen ausführlichen Überblick über die wesentlichen Veränderungen mit einer detaillierten Beschreibung des erweiterten Kreises politisch exponierter Personen und der verschärften Sanktionen bietet ein neues Informationsblatt von LexisNexis Risk Solutions. Die Broschüre bietet zudem eine Orientierungshilfe über das weitere Vorgehen der verpflichteten Unternehmen und andere zu berücksichtigende Faktoren.  Weitere Informationen: www.lexisnexis.com/risk/intl/de

 

Bildquelle: Kaspars Grinvalds - Fotolia

 

 

 


[zurück]