HSBC zahlt im Hypothekenstreit 765 Mio. Dollar Strafe
10.10.2018

Im Streit um toxische Hypothekenpapiere hat sich die britische Bank HSBC mit den Behörden in den USA gegen Zahlung einer hohen Millionenbuße geeinigt: 765 Mio. US-Dollar soll die Bank zahlen, wie das US-Justizministerium mitteilte. Die HSBC Holdings plc hat bereits Geld für diese Einigung zurückgestellt.  Ein Schuldeingeständnis der Bank sei damit aber nicht verbunden. Das Justizministerium teilte mit, HSBC habe vorsätzlich Risiken im Zusammenhang mit Wohnhypotheken verschleiert. Zwischen 2005 und 2007 habe die Bank mangelhafte Wertpapiere verkauft, bei denen die Investoren nicht über die Risiken informiert worden seien. 

Die Einigung folgt einer ganzen Reihe ähnlicher Vereinbarungen anderer Banken, die sich im Streit um toxische Hypothekenpapiere ebenfalls mit der US-Justiz geeinigt haben. Erst im August hatte Wells Fargo gegen Zahlung von 2,09 Mrd. US-Dollar einen Streit mit den Behörden beilegen können. (DJN) 

 

Bildquelle: Alexey&Svetlana Novikov | iStockphoto.com


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