Wie Cyberkriminelle ihre Beute zu Geld machen

Korruptionsvorfälle: Julius Bär in Gesprächen mit US-Justiz
17.09.2020

Die Schweizer Privatbankengruppe Julius Bär will die Untersuchungen im Zusammenhang mit Korruptionsvorfällen rund um den Weltfußballverband Fifa zu einem Ende bringen: „Wie bereits früher angekündigt, kooperiert Julius Bär seit 2015 mit dem US-Justizministerium (DOJ) bei dessen Untersuchung von mutmaßlicher Geldwäscherei und Korruption, in die Funktionäre und Tochtergesellschaften der FIFA und angeschlossene Sportmedien- und Marketingunternehmen involviert sind. Die Bank befindet sich derzeit in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem DOJ über eine Lösung in dieser Angelegenheit, die zur Zahlung eines zweistelligen Millionenbetrags in US-Dollar führen könnte“, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung.

Im Februar 2020 hatte die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA ein Enforcement-Verfahren gegen Julius Bär im Zusammenhang mit den Korruptionsvorfällen rund um die FIFA abgeschlossen. Nun wolle die Gruppe die Lösung der verbleibenden regulatorischen und rechtlichen Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden weiter vorantreiben, hieß es. (ud)

Bildquelle: iStock.com/Przemyslaw Koch


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