Offenbar Hilfsgelder von Investitionsbank Berlin erschlichen
24.04.2020

Die Corana-Krise ruft auch Kriminelle auf den Plan: In Berlin wurde ein Mann verhaftet, weil er sich Hilfsgelder bei der Investitionsbank Berlin (IBB) erschlichen haben soll. Das berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) in seiner Online-Ausgabe. Der 31-Jährige soll demnach zusammen mit seiner Ehefrau achtmal für teilweise erfundene Firmen Soforthilfen in Höhe von 80.000 Euro beantragt haben. 35.000 Euro seien ihm ausgezahlt worden. Nach Hausdurchsuchungen erfolgte dem Bericht zufolge jetzt seine Festnahme. Die IBB zog mit Blick auf die Corona-Hilfspakete jedoch insgesamt ein positives Zwischenfazit. „Uns war klar, dass bei dieser Form der Mittelvergabe eine verschwindend geringe Zahl von Menschen versuchen würde, unser System auszunutzen“, erklärte der IBB-Vorstandschef Jürgen Allerkamp laut der Berliner Morgenpost vor Journalisten in Berlin. In 71 Fällen ermittele aktuell das Landeskriminalamt mithilfe des Berliner Förderinstituts und der Hausbanken, so Allerkamp. Das sei ein Anteil von 0,03 Prozent an den gesamten Anträgen, hieß es.

Bildquelle: Photo by Austin Distel on Unsplash


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