Rasche Bearbeitung von Zahlungsanweisungen
02.05.2019

Der Zahlungsdienstleister SWIFT führt einen neuen Service zur reibungslosen Fehlerbearbeitung im Zahlungsverkehr ein. Das Angebot soll in der Cloud verfügbar sein und die Überprüfung von Zahlungen sowie die Beantwortung damit verbundener Fragen gewährleisten. SWIFT baut damit sein Toolkit zur Zahlungsvalidierung weiter aus. Institute, die an das SWIFT-Netzwerk angeschlossen sind, ermöglicht der Dienst eine rasche Bearbeitung von Zahlungsanweisungen mit fehlerhaften oder fehlenden operativen, regulatorischen oder Compliance-Informationen, teilte der Dienstleister am Donnerstag in Frankfurt am Main mit.

Die Funktionalitäten des neuen Case Resolution Service ergänzten den integrierten GPI-Vorab-Validierungsservice von SWIFT zur Identifizierung und Beseitigung von Fehlern in Zahlungsnachrichten vor der Initiierung. Die direkt in den GPI-Zahlungsdienst von SWIFT integrierten Funktionalitäten stünden künftig allen 10.000 Banken im Netzwerk des Anbieters zur Verfügung. 

Harry Newman, Head of Banking bei SWIFT, erklärte: „Zwar wird nur ein kleiner Teil der Zahlungen durch Fehler und mangelhafte Informationen aufgehalten. Aber diese Fälle zu verfolgen war bisher ein frustrierender, zeitaufwändiger und teurer Prozess – und damit für Banken ein ständiges Ärgernis.“ Der neue Dienst beschleunigt den Angaben zufolge die Abwicklung betrieblicher, Compliance-bezogener sowie regulatorischer Fragen, die entlang der Zahlungsabwicklung auftreten könnten. Auch wenn dies relativ selten der Fall sei, könnten diese Fragen jedoch viel Zeit in der Bearbeitung in Anspruch nehmen. (ud)


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