SEC: Deutsche Bank hat Kunden in die Irre geführt

SEC: Deutsche Bank hat Kunden in die Irre geführt
13.02.2018

Die Deutsche Bank muss rund 4,4 Mio. US-Dollar an Strafen und Wiedergutmachung zahlen, teilte die US-Börsenaufsicht SEC mit. Die Behörde warf der Bank vor, Kunden bei einer Form hypothekenbesicherter Wertpapiere (CMBS) in die Irre geführt zu haben. 3,7 Mio. Dollar von dieser Summe muss die Bank an Kunden zurückzahlen. Diese, so die SEC, hätten nämlich zu viel für die CMBS-Papiere gezahlt. Händler und Vertriebsleute der Bank hätten falsche und irreführende Aussagen gemacht. Außerdem hätten die Compliance- und Überwachungsprozesse der Deutschen Bank nicht ausgereicht. Die Bank zahlt zusätzlich noch eine Strafe in Höhe von 750.000 Dollar.

Auch ein ehemaliger Verantwortlicher der Bank wird zur Kasse gebeten. Die SEC nahm den früheren Chef des CMBS-Handelstisches der Deutschen Bank, Benjamin Solomon, in die Pflicht. Er habe nicht angemessen reagiert, als er von den falschen und irreführenden Aussagen seiner Mitarbeiter erfahren habe. Solomon hat sich zur Zahlung einer Geldbuße von 165.000 Dollar bereit erklärt. Außerdem darf er ein Jahr lang nicht in der Wertpapierbranche tätig sein. (DJN) 

Bildquelle: ©alphaspirit | istockphoto.com


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