Swedbank stützt CEO Bonnesen
22.03.2019

Das schwedische Kreditinstitut Swedbank hat sich nach Vorlage des Berichts zur Prüfung der Betrugs- und Geldwäschevorwürfe öffentlich hinter CEO Birgitte Bonnesen gestellt. Man habe weiter das Vertrauen in die Managerin, teilte die Bank mit. 

Das Geldhaus hatte bereits Einblick in den Untersuchungsbericht der Forensic Risk Alliance zu den Vorwürfen über Betrug und Geldwäsche. Bonnesen sei in der Lage, beim Kampf der Bank gegen Geldwäsche voranzugehen, so die Swedbank AB.

Der nun vorliegende Bericht soll der schwedischen Finanzaufsicht vorgelegt werden und dann auch öffentlich einsehbar sein. Bonnesen kündigte an, dass Swedbank eine separate Einheit gründen werde, die sich speziell mit dem Thema Finanzkriminalität beschäftigen soll.

Das schwedische Fernsehen hatte Anfang März berichtet, dass auch die Swedbank in den Geldwäscheskandal im Baltikum verwickelt sein könnte, der seit Monaten mit dem Namen der Danske Bank verbunden ist. Bei rund 50 Swedbank-Kunden gebe es verdächtige Kontobewegungen, hieß es.

Mehrere Mrd. US-Dollar sollen demnach zwischen verdächtigen Konten bei der Swedbank und der Danske Bank im Baltikum im Zeitraum 2007 bis 2015 geflossen sein. Bonnesen wurde vorgeworfen, dass sie Kenntnis von den Bewegungen hatte. (DJN)

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