Swedbank wehrt sich gegen Vorwürfe im TV
15.03.2019

Die Swedbank hat auf einen Bericht des schwedischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens SVT reagiert, in welchem der Bank vorgeworfen wurde, von Überweisungen an gewaschenem Geld zwischen der Swedbank und der dänischen Danske Bank gewusst zu haben. Im Raum steht dabei eine Summe von rund 95 Mrd. schwedischen Kronen, das entspricht umgerechnet 9,1 Mrd. Euro. In der auf SVT laufenden Sendung wurde behauptet, dass einem internen Bericht vom September 2018 zufolge Swedbank-CEO Birgitte Bonnesen von den Transaktionen gewusst habe, obwohl sie später die Beteiligung des Finanzinstituts bestritten habe.

Laut einer Pressemitteilung der Swedbank vom Freitag handelt es sich bei der in der Fernsehsendung genannten Zahl um die Gesamtsumme an Transaktionen zwischen Danske Bank und der Swedbank zwischen 2007 und 2015 und nicht um die Summe der verdächtigen Transaktionen. Nach einer eingehenden Analyse von rund 2.000 Kunden in den baltischen Ländern "habe in vielen Fällen kein Handlungsbedarf bestanden", so Bonnesen. Bei einigen Vorgängen seien jedoch unter anderem die Ermittlungsbehörden informiert worden. (DJN)

Foto: ©_jure | istockphoto.com


[zurück]
Weitere interessante News